Personzentrierte Beratung und Psychotherapie in Münster

 

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Die Personzentrierte Beratung und Therapie zu erklären,  ist fast so als wolle man ein Musikstück, einen Tanz oder einen Duft erklären. Michael Ende beschreibt in seinem Buch "Momo" eine sehr ähnliche Atmosphäre, wie sie in personzentrierten Beratungen zu finden ist:

  

"Was die kleine Momo konnte wie kein anderer, das war Zuhören. Das ist doch nichts Besonderes, wird nun vielleicht mancher Leser sagen, zuhören kann doch jeder. Aber das ist ein Irrtum. Wirklich zuhören können nur ganz wenige Menschen. Und so wie Momo sich aufs Zuhören verstand, war es ganz und gar einmalig. Momo konnte so zuhören, dass dummen Leuten plötzlich sehr gescheite Gedanken kamen. Nicht etwa, weil sie etwas sagte oder fragte, was den anderen auf solche Gedanken brachte, nein, sie saß nur da und hörte einfach zu, mit aller Aufmerksamkeit und aller Anteilnahme. Dabei schaute sie den anderen mit ihren großen, dunklen Augen an, und der Betreffende fühlte, wie ihn ihm auf einmal Gedanken auftauchten, von denen er nie geahnt hatte, dass sie in ihm steckten. Sie konnte so zuhören, dass ratlose oder unentschlossene Leute auf einmal ganz genau wußten, was sie wollten. Oder dass Schüchterne sich plötzlich frei und mutig fühlten. Oder dass Unglückliche und Bedrückte zuversichtlich und froh wurden. Und wenn jemand meinte, sein Leben sei ganz verfehlt und bedeutungslos und er selbst nur irgendeiner unter Millionen, einer, auf den es überhaupt nicht ankommt, und er ebenso schnell ersetzt werden kann wie ein kaputter Topf – und er ging hin und erzählte alles das der kleinen Momo, dann wurde ihm, noch während er redete, auf geheimnisvolle Weise klar, dass er sich gründlich irrte, dass es ihn, genauso wie er war, unter allen Menschen nur ein einziges Mal gab und dass er deshalb auf seine besondere Weise für die Welt wichtig war. So konnte Momo zuhören!"

(aus Michael Ende: »Momo« Stuttgart 1973)

 

Ganz sachlich ausgedrückt könnte man es auch so beschreiben: 

In der Personzentrierten Beratung (GWG- Gesellschaft für Personzentrierte Psychotherapie und Beratung) wird durch Empathie, bedingungslose Wertschätzung und Echtheit der Beraterin/ des Beraters eine heilsame Atmosphäre geschaffen, die es Ihnen ermöglicht, einen guten Kontakt zu Ihren Gefühlen und Gedanken herzustellen. Wenn Sie keine Bewertung von außen fürchten müssen, können Sie sich erlauben, auch unliebsame Eigenschaften zu erkennen, unerwünschte und unterdrückte Gefühle zuzulassen und dadurch innere Widerstände besser zu verstehen. Wenn Sie keine Angst vor Ablehnung und Bewertung haben müssen, können Sie mit sich wirklich ehrlich sein.

Meine Aufgabe als Therapeutin ist es, Sie dabei zu begleiten Ihre Selbstheilungskräften zu entfalten, mit Ihnen gemeinsam die Bereiche Ihres Innenlebens, die für Sie noch im Dunkeln liegen, mit einer Lampe auszuleuchten. Dabei halten Sie stets die Lampe und wir betrachten nur, wozu Sie bereit sind. Meine Erfahrung dabei ist, dass sich alles zu seiner Zeit zeigt und auch unser Innenleben immer nach Weiterentwicklung und Ordnung streb. So können wir uns gut darauf verlassen, dass das was wichtig ist, sich auch Raum nimmt.

Ich biete diese Beratungs- und Therapieform im Rahmen meiner Tätigkeit als Heilpraktikerin für Psychotherapie (HeilprG) für Selbstzahler an.  

 

Hier ein paar Beispiele, wobei die Personzentrierte Beratung/Psychotherapie hilfreich sein kann:
  • persönliche Weiterentwicklung
  • Entscheidungsschwierigkeiten/ Entscheidungsfindung
  • Ängste (z.B. Prüfungsangst, Angst vor dem Gespräch mit dem Chef...)
  • Unzufriedenheit
  • Erziehungsfragen
  • Unsicherheit
  • Blockaden (Wieso kann ich nicht anfangen?)
  • Wunsch nach Veränderung
  • Entwicklung von mehr Achtsamkeit
  • psychischen Erkrankungen
  • und vielem mehr...

Ich arbeite vorwiegend personzentriert, ergänzend kann ich auf ein Repertoire von Methoden aus der lösungsorientierten, der systemischen und der psychologischen Beratung zurückgreifen.


Wissenschaftlicher Hintergrund

Die Personzentrierte Psychotherapie/ Beratung (früher auch non-direktiv oder klientenzentriert genannt) geht auf den amerikanischen Psychologen und Pädagogen Carl Rogers zurück. Sie ist das Ergebnis wissenschaftlicher Studien zu den Wirkfaktoren von Psychotherapie. Diese Studien verdeutlichten, dass vor allen Dingen die therapeutische Beziehung die Wirksamkeit der Therapie/ Beratung bestimmt. Dabei wurden die folgenden drei Grundbedingungen deutlich.  

 

Die drei Grundbedingungen der Personzentrierten Beratung:

  • Echtheit/ Kongruenz der Beraterin/des Beraters
  • bedingunslose Wertschätzung/ vollkommene Akzeptanz
  • ein tiefes emphatisches Verständnis.

 

Das personzentrierte Menschenbild ist ein Humanistisches, d.h. Rogers geht davon aus, dass wir Menschen eine Einheit von Körper, Seele und Geist sind. Die menschliche Natur wird als zutiefst postiv betrachtet. Der Organismus stebt nach ganzheitlichem Wachstum. Auch für die Bewältigung von Problemen und seelischen Krisen steckt alles was wir brauchen in uns. Um diese Fähigkeiten entfalten zu können, braucht es einen guten Rahmen: Verständnis, bedingungslose Wertschätzung und Echtheit der Beraterin/ des Beraters.

 

Seit mehr als 10 Jahren unterstütze ich als Dipl. Sozialpädagogin und Heilpraktikerin für Psychotherapie (HeilprG) Menschen in schwierigen Lebenslagen. Dabei ist für mich das Vertrauen in und der Respekt vor den Selbstheilungskräften des menschlichen Organismus eine wichtige Basis meiner Arbeit. Diese zu fördern und den Menschen das zu geben, was sie dazu brauchen, sehe ich als meine Aufgabe als Therapeutin. 

 


"I'm not perfect, but I'm enough!" Carl Rogers